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DSD täuscht die ÖffentlichkeitMit einer diffamierenden Pressekampagne versucht die Duales System Deutschland GmbH (DSD) seit gestern, die wissenschaftliche Analyse der Folgen des "Grünen Punktes" zu diskriminieren. Um den Vorwurf "Phantasierechnung" zu belegen, erklärt die Kommunikationsabteilung der DSD die Arbeit von Hausfrauen und -männern für wertlos. "Diese Unverschämtheit bedeutet," so der Innovationsforscher Prof. Erich Staudt, "wenn die Verbraucher den Grünen Punkt von ihrem Urlaubsgeld bezahlen, dann kostet er nichts." Dabei haben die Wissenschaftler sehr vorsichtig gerechnet. Für Sortieren und Transport setzen sie eine halbe Stunde pro Haushalt und Monat an. Das ist eine Art "Arbeitsdienst", den die Sprecherin der DSD von der Freizeit der Konsumenten abzweigt. Die Forscher haben die Stunde mit 10 DM angesetzt, das ist weniger als bei den viel geschmähten Mc Donalds |




