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KreaRe ist "Projekt des Monats" des BMBF im Bereich "Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen"

Der demografische Wandel im Feld Forschung und Entwicklung (F&E) steht im Fokus des Verbundprojekts KreaRe: Wo können Unternehmen präventiv ansetzen, um Rahmenbedingungen für kreative Leistungsfähigkeit in F&E zu schaffen? Welche individuellen Ressourcen sind zu stärken, um kreative Leistungsfähigkeit "bis zur Rente und darüber hinaus" zu unterstützen?

Das Vorhaben wird im Januar 2016 vom BMBF/DLR als "Projekt des Monats" im Bereich "Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen" besonders herausgehoben. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Seite des BMBF.

Ressourcen für kreative Leistungsfähigkeit stärken - Kreare-Transferbroschüre online

Kreativität wird in Wirtschaft und Politik als ein wichtiger Treibstoff für Innovationsfähigkeit angesehen: Auf dem Weltwirtschaftsforum wurde 2006 der „kreative Imperativ“ für Unternehmen ausgerufen. Das Jahr 2009 wurde zum „Europaischen Jahr der Kreativität und Innovation“ erhoben. „Kreativquartiere“ finden zunehmend ihre Berucksichtigung in der Stadt- und Raumplanung. Kaum zu beziffern ist die Zahl der Stellenausschreibungen, die von Bewerbern Kreativität verlangen.

Doch kreative Leistungsfähigkeit ist nicht nur „in“, sondern gilt meist auch als „jung“: Junge Menschen brechen mit ihrer Energie die alten Regeln auf und sorgen für Veränderung und Fortschritt, wahrend „Ältere“ etwa technologische Innovationen schon kaum mehr verstehen oder sich Veränderungen verweigern – diese oder ähnliche Zuschreibungen sind schnell gemacht. Dass im vierten Lebensjahrzehnt der kreative Zenit überschritten und nun die Zeit der Leistungsdegenerierung angebrochen sei, hält sich hartnackig als öffentliche Meinung – der wissenschaftlichen Befundlage, welche ein „Defizitmodell“ des Alterns nicht bestatigt, zum Trotz.

Die mit Blick auf die zukünftige Altersverteilung der Erwerbsbevolkerung und die vermeintlich „jugendliche“ Kreativleistung geführte Diskussion ist jedoch noch nicht zu Ende: So weist etwa das Institut für Mittelstandsforschung in einer Studie aus, dass jedes vierte Unternehmen einen Rückgang von Flexibilität, Kreativität und Innovationsfähigkeit im Zuge des demografischen Wandels erwartet. Bedroht der demografische Wandel tatsachlich die Innovationsfähigkeit in deutschen Unternehmen? Ist bei einer sich verändernden Altersstruktur mit ruckläufigen Kreativleistungen zu rechnen?

Diesen zugespitzten Leitfragen geht diese Broschüre nach, mit Fokussierung auf den Bereich Forschung- und Entwicklung (F&E) – denn von F&E-intensiven Unternehmen und von Fach- und Führungskräften in F&E wird in besonderer Weise kreative Kompetenz erwartet. Was können Unternehmen tun, um Rahmenbedingungen für kreative Leistungsfähigkeit in F&E zu schaffen? Welche Ressourcen sind zu stärken, um kreative Leistungsfähigkeit „bis zur Rente und darüber hinaus“ zu unterstützen?

Diese Broschüre verbindet empirische Bestandsaufnahmen mit Gestaltungsideen, die im Rahmen eines öffentlich geförderten Verbundforschungsprojekts in Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen erarbeitet wurden. Das Forschungsteam aus dem Institut für angewandte Innovationsforschung e.V. an der Ruhr-Universität Bochum und einer Arbeitsgruppe der Kliniken Essen-Mitte freut sich über Ihre Rückmeldungen und Anfragen.

Die Transferbroschüre finden Sie HIER.

KreaRe-Projektergebnisse im PT-DLR Newsletter

November 2015 - Die ergebnisorientierte Broschüre des Verbundprojekts KreaRe verbindet empirische Bestandsaufnahmen mit Gestaltungsideen, die in Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen erarbeitet wurden.

Den Beitrag im Newsletter des DLR finden Sie HIER

Neuer Artikel: "Gesundheit - Basis kreativer Leistungen in Forschung und Entwicklung"

Im globalen Innovationswettbewerb ist der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen insbesondere davon abhängig, immer wieder Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren zu entwickeln bzw. Bestehendes zu verbessern. Damit rücken die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E) sowie deren Beschäftigte in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Von ihnen sind wichtige kreative Impulse für die Weiterentwicklung und Neuausrichtung des Produkt- bzw. Dienstleistungsportfolios zu erwarten. Vor dem Hintergrund aktueller und sich abzeichnender demografischer Entwicklungen drohen diese personellen Ressourcen jedoch knapper zu werden. Einerseits sagen Prognosen eine sinkende Verfügbarkeit kompetenter InnovationsarbeiterInnen voraus. Andererseits ist absehbar, dass die F&E-MitarbeiterInnen in den Unternehmen länger arbeiten müssen. Die Sicherung ihrer Beschäftigungsfähigkeit und der Erhalt ihrer Gesundheit werden dabei allerdings häufig vernachlässigt. Wie kann es aber angesichts der spezifischen Bedingungen von F&E-Arbeit gelingen, die kreative Leistungsfähigkeit länger zu bewahren?

Der vorliegende Beitrag soll das Gestaltungsfeld Gesundheit als Voraussetzung für den Erhalt der kreativen Leistungsfähigkeit erschließen und Ansatzpunkte für Interventionsmaßnahmen aufzeigen. Ziel ist es, gesundheitliche Belastungen in der F&E-Arbeit zu thematisieren und einen umfassenden Dialogprozess zu ihrer demografiefesten Gestaltung anzustoßen.

Der Artikel ist unter folgendem Titel erschienen:

Ottensmeier, Birgit; Knickmeier, Alexander; Kuth, Christoph: Gesundheit - Basis kreativer Leistungen in Forschung und Entwicklung, in: Langhoff, Thomas; Bornewasser, Manfred; Heidling, Eckhard; Kriegesmann, Bernd; Falkenstein, Michael (Hrsg.) (2015): Innovationskompetenz im demografischen Wandel – Konzepte und Lösungen für die unternehmerische Praxis“, Wiesbaden, S. 110-125.

Das Buch ist unter folgendem Link als Softcover oder als E-Book zu beziehen.

Neuer Artikel: "Ressourcenschonendes Arbeiten in der industriellen Forschung und Entwicklung"

Das Schlagwort „Lean Innovation“ steht für Effizienz und Vermeidung von Verschwendung in Innovationsprozessen. Gestaltungsdilemmata und Lösungsansätze auf dem Weg zu diesem wichtigen Ziel diskutiert dieser Beitrag mit Ergebnissen aus den Forschungsprojekten KreaRe und ReFo.

Der Artikel ist in der Ausgabe 02/2015 der Zeitschrift Praeview unter dem Titel erschienen:

Bernd Kriegesmann, Thomas Kley, Alexander Knickmeier, Birgit Ottensmeier, Nils Altner, Holger Pracht (2015): Ressourcenschonendes Arbeiten in der industriellen Forschung und Entwicklung, in: Praeview -Zeitschrift für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention, 2, S. 14-15.

Die Zeitschrift kann auf der folgenden Seite bestellt werden.

"Zwischenbilanz zum demografischen Wandel in Forschung & Entwicklung - Herausforderungen für organisationale Kreativität": neuer Artikel erschienen

Forschung und Entwicklung (F&E) ist ein zentraler Bereich, um Kreativität für Innovationsprozesse zu organisieren. Im Zentrum eines Artikels im Sammelband "Exploring Demografics", der aktuell bei Springer erschienen ist, stehen die Auswirkungen des demografischen Wandels für technologieorientierte Unternehmen mit F&E. Auf Grundlage der KreaRe-Empirie wird eine deskriptive Zwischenbilanz gezogen: Welche Altersstrukturen sind derzeit in F&E-Belegschaften ausgeprägt? Wie schätzen F&E-Leiter das Thema Fachkräftesicherung ein? Wie kann kreative Leistungsfähigkeit präventiv "bis zur Rente" erhalten werden? Welche Anknüpfungspunkte bestehen für die Unternehmenspraxis?


Das Buch kann auf den folgenden Seiten als E-book oder als Print-Version beschafft werden.

Ältere Arbeitnehmer: ein Gewinn für Unternehmen - Prof. Kriegesmann im Interview mit dem Deutschlandfunk

Wie kann es den Unternehmen gelingen, Kreativität und Leistungsfähigkeit der älteren Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern? Der Deutschlandfunk berichtete am 23.05.2015 in "Aus Kultur- und Sozialwissenschaften" über Forschungsprojekte aus Münster, Bochum und Essen, die sich dieser Frage widmen.

Den Artikel finden Sie in Wort und Schrift auf der folgenden Seite.

Wie kann man "bis zur Rente" kreativ und leistungsfähig bleiben? KreaRe-Transferveranstaltung am 20.04.2015

im Projekt „KreaRe – Kreativität älterer Mitarbeiter/-innen durch Ressourcen-management aktivieren und erhalten“ untersucht das IAI Bochum e.V. zusammen mit den Kliniken Essen-Mitte Folgen des demografischen Wandels für technologieorientierte Unternehmen und Beschäftigte in Forschung und Entwicklung (F&E). WEITER

KreaRe mit Vortrag auf der Frühjahrstagung der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft

Alexander Knickmeier und Birgit Ottensmeier hielten am 27.02.15 auf der Frühjahrstagung der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft in Karlsruhe einen Vortrag zum Thema "Gesundheit als Grundlage kreativer Leistungsfähigkeit in Forschung und Entwicklung".

Nähere Informationen über die Inhalte des Vortrags finden sich im Proceedings-Band der Tagung, der im Nachgang erscheint.

Zwischenergebnisse aus der KreaRe-Empirie verfügbar

Einige ausgewählte Zwischenergebnisse der KreaRe-Fragebogenerhebung sind nun in Form einer Ergebnisbroschüre zum Download verfügbar (klick) !

1. Oktober 2014 - Workshop mit KMU und KreaRe bei der SIHK (Hagen)

Demografiebaustellen im Mittelstand waren Thema des Workshops "Demografischer Wandel: Mit Kreativität die Arbeitsfähigkeit erhalten und das Know-how im Unternehmen sichern" am 1. Oktober in Hagen. Zu Gast bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer präsentierte KreaRe ausgewählte Ergebnisse in interaktivem Austausch mit Vertreter/-innen aus Unternehmen der Region.

September 2014: KreaRe beim XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014

Vom 24. bis 27. August 2014 hat sich KreaRe auf dem 20. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Frankfurt a. M.) den interessierten Besuchern präsentiert!

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Mai 2014: KreaRe bei der Tagung „Chancen durch Demografie – Konzepte und Lösungen für den Wandel“ (Aachen)

Am 08. und 09.05. war KreaRe mit einer Posterpräsentation zu Gast bei der Tagung "Chancen durch Demografie – Konzepte und Lösungen für den Wandel" des BMBF-Förderschwerpunkts "Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel".

Weitere Informationen finden Sie hier.
Das Poster finden Sie hier.

Mai 2014: Fragebogenerhebung abgeschlossen

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fragebogenerhebung im Frühjahr 2014! Die jeweils 421 (goldener Fragebogen) und 294 (blauer Fragebogen) vollständigen Rückantworten bilden eine erfreuliche Grundlage für unsere weiteren Auswertungen!

Februar 2014: KreaRe - Expertenbefragungen gestartet

Die Befragungsphase des Projektes ist angelaufen. Die Fragebögen finden Sie unter den nachfolgenden Links:

Expertenbefragung für Fachkräfte in FuE (goldener Fragebogen)


sowie die

F&E Benchmark "Innovationsfähigkeit und demografischer Wandel" (blauer Fragebogen).


Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Bei Interesse an den Ergebnissen haben Sie am Ende der Fragebögen Gelegenheit, Ihre Email-Adresse zu hinterlegen. Diese wird getrennt von Ihren Antworten gespeichert.

KreaRe auf der Demografietagung des BMBF am 16.-17. Mai 2013!

"Die Demografietagung des BMBF präsentiert sich als eine zentrale Veranstaltung des Wissenschaftsjahres 2013 – Die demografische Chance. Bei den vielfältigen Themen des Wissenschaftsjahres ist die Herausforderung des demografischen Wandels für die Arbeitswelt zentral. Lösungsansätze hierzu werden auch im Förderprogramm „Arbeiten – Lernen – Kompetenzen entwickeln. Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt” gefördert.

Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist es, mit einem breiten Publikum aus Wirtschaft, Forschung, Verbänden und Sozialpartnern die Chancen des demografischen Wandels mit seinen zahlreichen Facetten für Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren und vielfältige Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Begleitet wird die Tagung von einem „Marktplatz der Möglichkeiten”: Verschiedene Themeninseln laden die Teilnehmenden ein, sich genauer zu informieren. Eine interaktive Gestaltung fordert zum Mitmachen auf.

Die Ergebnisse der Tagung werden in einem Tagungsband publiziert."*

Weitere Informationen und Programm unter *http://www.demografietagung.de

 

Fachseminar "Arbeitswelt gesundheitsgerecht und achtsam gestalten" 21./22. Juli 2013

Auf dem Fachseminar "Arbeitswelt gesundheitsgerecht und achtsam gestalten" (Kliniken Essen-Mitte) werden Vertreter/-innen des Verbundprojekts KreaRe erste Ergebnisse und mögliche Anwendungsbeispiele vorstellen. 

Referenten:*

  • Prof. Dr. Stefan Schmidt, Dipl. Psych. in der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg/Breisgau
  • Marianne Giesert, Direktorin des Institut für Arbeitsfähigkeit
  • Dr. Volker Schütte, Arbeitsgestaltung/Wissensmanagement DLR e.V.
  • Dr. Jürgen Tempel, VHH PVG UG
  • Valerie Saintot, Europäische Zentralbank, Frankfurt
  • Peter Neumann, Westpfalzklinikum
  • Dr. rer. medic. Anna Paul, Kliniken Essen-Mitte
  • Birgit Ottensmeier, Kliniken Essen-Mitte
  • Dr. Nils Altner, Universität Duisburg-Essen

*Änderungen vorbehalten

Weiterführende Informationen unter http://www.nhk-fortbildungen.de/19-0-Fachseminar.html

 

Archiv

16.04.2013 KreaRe zu Besuch bei InfraServ in Wiesbaden

Am 16.04.2013 besuchten Vertreter des Projekts KreaRe (Foto: Mitte) im Rahmen der TOP-Veranstaltungsreihe die InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG.

Unter dem Thema "Herausforderung Demografischer Wandel" wurden die innovativen Ansätze in den Feldern Demografieanalyse, Alters- und alternsgerechte Arbeitsgestaltung und -organisation sowie BGM  des Standortes vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht.

www.infraserv-wi.de/

www.top-online.de/

 

Foto mit freundlicher Genehmigung von InfraServ

iAi Bochum Institut für angewandte Innovationsforschung e.V. · Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Bernd Kriegesmann
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Wissenschaftliche Einrichtung an
der Ruhr-Universität Bochum

Ruhr Universität Bochum