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„Big Ideas“ erkennen und Flops vermeiden – Bewertung von InnovationsideenInnovationen sind ohne Risiken nicht zu haben. Wer Neuland betritt, muss Unwägbarkeiten und Stolpersteine einkalkulieren, Umwege in Kauf nehmen und erreicht doch nicht immer sein Ziel. Mit außergewöhnlichen Innovationschancen geht immer auch die Möglichkeit des Scheiterns einher. Fraglich ist jedoch, inwieweit die zum Teil dramatischen Flopraten als nicht zu vermeidende Fehlentwicklungen hinzunehmen sind und ob die Gefahren des Versandens zukunftsträchtiger Ideen nicht verringert werden können. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass die Unternehmen oft nur unzureichend auf die Bewertung von Innovationsideen vorbereitet sind. Zwar wurden in den letzten Jahren vielfach mehrstufige Auswahlverfahren („State-gate-Prozesse“) eingeführt. Die Instrumentalisierung der einzelnen Bewertungsstufen steht in den meisten Fällen jedoch noch aus. Dabei mangelt es nicht nur an Methoden, die auf die spezifischen Anforderungen der Bewertung von Produkt- und Prozessinnovationen abgestimmt sind. Als entscheidender Engpass kristallisiert sich zunehmend vielmehr die unzureichende Berücksichtigung notwendiger Informationsgewinnungsschritte und Entscheidungsmechanismen heraus. In einem aktuell laufenden Projekt werden neue Ansätze zur stufenweisen Bewertung von Innovationsideen entwickelt und zusammen mit Pilotanwendern experimentell erprobt. Vgl. auch die Domain des von der Stiftung Industrieforschung geförderten Projektes www.big-ideas-project.de Ansprechpartner: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Veröffentlichungen: Kerka, F.; Kriegesmann, B.; Schwering, M. G.; Happich, J.: „Big Ideas“ erkennen und Flops vermeiden, in: Kriegesmann, B. (Hrsg.): Berichte aus der angewandten Innovationsforschung, No 219, Bochum 2005. |




