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Förderung des Innovationstransfers im SchulsystemDie Notwendigkeit zur Innovation gilt nicht mehr allein im wirtschaftlichen Kontext, sondern gewinnt in allen gesellschaftspolitischen Feldern zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt intensiviert durch Pisa-Befunde haben auch im Schulbereich die Bemühungen zugenommen, Innovationen voranzubringen. An Ideen und Konzepten zur Weiterentwicklung des Schulsystems mangelt es nicht. Die Umsetzung neuen Wissens in „gelebte Praxis“ bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Diffusion erfolgreicher Projekte in die Breite findet nur unzureichend statt. Beispielhafte Erfahrungen aus dem Technologietransfer verdeutlichen: Die Übernahme der Ergebnisse erfolgreicher Innovationsprozesse durch andere potentielle Anwender ist kein Selbstläufer. Wenngleich die Bedingungen für Innovation und Transfer in Schulsystemen von denen im wirtschaftlichen Kontext abweichen, bleibt zu überprüfen, welche „Lehren“ aus den Erfahrungen der angewandten Innovationsforschung für die Gestaltung von Transferprozessen in Schulsystemen zu ziehen sind. Vor dem skizzierten Hintergrund werden die Ursachen bestehender Umsetzungsbarrieren analysiert und Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung des Innovationstransfers im Bereich von Schulsystemen erarbeitet. Ansprechpartner: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Prof. Dr. Friedrich Kerka Veröffentlichungen: Kriegesmann, B. et al.: Perspektiven für den Wissenstransfer in Schulen und Schulsystemen, Baltmannsweiler 2006; Kriegesmann, B.; Kley, T.; Schwering, M. G.: Wissenstransfer in Schulen und Schulsystemen. Das Beispiel EBISS II zur erweiterten Berufsorientierung, in: Famulla, G.-E. et al. (Hrsg.): Schule – Wirtschaft/Arbeitsleben, Band 4, Baltmannsweiler 2007. |




