|
|
Mut zur Partisanenstrategie macht den Aufbruch zu Neuem möglich Einzelnen Personen oder kleinen Gruppen, die auf sich gestellt am Rande gewachsener Strukturen agieren, gelingt es in der Regel besser, Neuentwicklungen abseits ausgetretener Pfade voranzutreiben. Denn anders als etwa in den Konzepten zur Lernenden Organisation propagiert, lassen sich die Widersände in solchen Innovationsprozessen nicht durch frühzeitige Information oder erschöpfende Kommunikation in Harmonie auflösen. Untersuchungen des IAI zur Organisation tiefgreifender Veränderungsprozesse zeigen: Es ist eine Art „Partisanenstrategie“, die den Aufbruch zu wirklich Neuem möglich macht. Die Handlungsfreiräume, die diesen Partisanen eingeräumt werden und der Handlungsdruck, dem solche Innovationseinheiten ausgesetzt sind - den sie sich vielfach sogar selber auferlegen -, bestimmen die Rahmenbedingungen dieser Innovatoren. Das unterscheidet diese Innovationseinheiten von „Communities of Practice“, die im Regelfall nur Denk-, aber keine Experimentierfreiräume haben und ohne Handlungsdruck zusammenkommen, um Erfahrungen auszutauschen. Das unterscheidet diese Innovationsteams auch von Qualitäts- oder Innovationszirkeln, die - mit sehr viel geringeren Zuständigkeiten ausgestattet - in ihrem Arbeitsbereich an Verbesserungsinnovationen arbeiten. Und das ist schließlich auch der entscheidende Unterschied zu „Task Forces“, die unter extremem Handlungsdruck eingesetzt werden, um dringliche Spezialaufgaben zu erledigen, dabei aber kaum Freiräume haben, der Unternehmensentwicklung eine neue Richtung zu geben. Ansprechpartner: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Veröffentlichungen: |




