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Band 19 - Strukturierung von Innovationsaufgaben
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Band 19 - Strukturierung von Innovationsaufgaben

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IAI Schriftenreihe "Innovation - Forschung und Management" - Band 19

Kerka, F.:

Strukturierung von Innovationsaufgaben -
Ein Beitrag zur Beschreibung und Erklärung betrieblicher Verände-rungsprozesse

Bochum 2002.
 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der Modellbildung im Innovationsbereich
2.1 Selektivität als Ursache und Modellbildung als Konsequenz der 1. Dimension der Ungewissheit
2.2 Zukunftsbezug als Ursache und Modellbildung als Konsequenz der 2. Dimension der Ungewissheit
3 Aufgaben auf dem Weg zur Innovation – eine vergleichende Analyse ausgewählter Modelle zur Strukturierung von Innovationsaufgaben
3.1 Zielsetzung und Ablauf der Modellanalyse
3.2 Modelle zur Beschreibung und Erfassung von Innovationsprozessen
3.2.1 Linear-sequentielle Innovationsprozessmodelle
3.2.1.1 Phasenmodell für betriebliche Innovationsprozesse von Thom
3.2.1.2 Integriertes Produktlebenszykluskonzept von Pfeiffer et al.
3.2.2 Alternativen zur linear-sequentiellen Innovationsprozessdarstellung
3.2.2.1 Innovationsprozessmodell von Pleschak/Sabisch
3.2.2.2 Komponentenkonzept von Müller-Merbach
3.3 Empirische Befunde zum Verlauf von Innovationsprozessen und Konsequenzen für die Modellbildung im Innovationsbereich
3.3.1 Empirisch fundierte Relativierung der linear-sequentiellen Anordnung von Innovationsaufgaben in Phasenmodellen
3.3.1.1 Untersuchung innovativer Entscheidungsprozesse von Witte
3.3.1.2 Untersuchung von Produktinnovationsprozessen von Cooper
3.3.2 Konsequenzen für die Modellbildung im Innovationsbereich – Verwendung von Phasenmodellen trotz Falsifikation des Phasentheorems?
3.3.2.1 Zur Allgemeingültigkeit der empirischen Befunde zum Verlauf von Innovationsprozessen
3.3.2.2 Zur Zweckmäßigkeit linear-sequentieller Prozessmodelle vor dem Hintergrund unterschiedlicher Modellanwendungsfunktionen
3.4 Von der Beschreibung von Innovationsprozessen zur Charakterisierung von Aufgaben des Managements von Innovationsprozessen
3.4.1 Modelle zum Management von Innovationsprozessen – ein Modelltyp mit Potenzialen zur differenzierteren Aufgabenstrukturierung?
3.4.2 Ausgewählte Ansätze zur Strukturierung von Aufgaben des Innovationsmanagements
3.4.2.1 Modell der Planung, Steuerung und Überwachung von Innovationsprozessen von Corsten
3.4.2.2 Modell des Managements betrieblicher Innovationsprozesse – eine Synthese des Managementprozessmodells von Corsten und des Innovationsprozess modells von Thom
3.4.2.3 Reflexivitätsmatrix der Managementfunktionen von Szyperski
3.4.2.4 Modell der Planung, Organisation und Kontrolle von Einkauf, Produktion und Verkauf von Steinmann/Schreyögg
3.4.2.5 Modell der Planung, Durchführung und Kontrolle integrierter Produktlebenszyklen von Pfeiffer/Weiß
3.5 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse – ein Überblick über Modelltypen und bisher ungenutzte Potenziale der Aufgabenstrukturierung im Innovationsbereich
4 Entwicklung eines Modells zur Strukturierung von Innovationsaufgaben auf der Grundlage des Aufgabenanalyse-Konzeptes
4.1 Zielsetzung und Ablauf der Modellentwicklung
4.2 Aufgabenanalyse-Konzept als Modellbasis
4.2.1 Aufgaben als Gegenstand von Organisationsanalysen und Anknüpfungspunkt organisatorischer Regelungen
4.2.2 Kriterien zur Beschreibung und Abgrenzung von Aufgaben
4.2.3 Offene Fragen hinsichtlich der Charakterisierung von Innovationsaufgaben
4.3 Exemplarische Charakterisierung von Innovationsaufgaben technologieorientierter Unternehmen auf der Grundlage des Aufgabenanalyse-Konzeptes
4.3.1 Modellrahmen zur Strukturierung von Innovationsaufgaben
4.3.2 Produkttechnologien als Innovationsobjekte
4.3.2.1 Zusammenhang von Produkt und Technologie
4.3.2.2 Technologische Innovationen und Innovationsrichtungen
4.3.3 Handlungsmöglichkeiten zur Realisierung technologischer Innovationen
4.3.3.1 Koordination von Handlungen durch Preise oder Anweisungen – das klassische Markt-Hierarchie-Paradigma
4.3.3.2 Ansatzpunkte zur differenzierteren Charakterisierung
von Handlungsmöglichkeiten zur Realisierung technologischer Innovationen
4.3.4 Synthese der entwickelten Modellbestandteile zum Modell der Planung, Durchführung und Kontrolle technologischer Innovationsprozesse
4.4 Verallgemeinerung der Entwicklungsergebnisse zum Modell der Planung, Durchführung und Kontrolle von Systemveränderungsprozessen
5 Anwendungsmöglichkeiten des entwickelten Modells zur Strukturierung von Innovationsaufgaben
5.1 Differenzierte Erfassung und Erklärung des Verlaufs innovativer Prozesse als allgemeine Anwendungsmöglichkeit des entwickelten Modells
5.2 Formulierung von Forschungsfragen zum Zusammenhang von Kompetenz und Innovation als spezifische Anwendungsmöglichkeit des entwickelten Modells
6 Zusammenfassung
 

Problemstellung der Arbeit

In weiten Teilen der Wirtschaft sind derzeit tiefgreifende strukturelle Wandlungsprozesse zu beobachten. Ausgelöst durch neue Technologien, die zur Anwendung drängen, und eine steigende Nachfrage nach Systemleistungen, die komplexe Kundenprobleme lösen, stehen gewachsene Funktionsaufteilungen zur Disposition. Es kommt zu einer Neuordnung der Arbeitsteilung zwischen industrieller Produktion und Dienstleistung. Klassische Fach- und Branchengrenzen weichen auf, neue Wertschöpfungsarchitekturen formieren sich, und Wettbewerbsfelder werden völlig neu definiert.
Unternehmen, die sich in der Vergangenheit allein darauf konzentriert haben, bestehende Produkt- bzw. Dienstleistungsprogramme zu optimieren und Rationalisierungspotenziale in der Produktion zu erschließen, geraten dadurch zunehmend unter Druck. Scheinbar gesicherte Märkte gehen verloren, Produkt und Dienstleistungsprogramme veralten, und Kompetenzen, die bisher die Wettbewerbsfähigkeit sicherten, werden entwertet oder relativiert. Gerade auch Unternehmen, die sich nach zum Teil wahlloser Diversifikation auf ihre Kerngeschäfte zurückgezogen haben, müssen häufig feststellen, dass die bestehenden Kompetenzprofile nicht mehr ausreichen, geänderte Kundenanforderungen zu erfüllen bzw. im Wettbewerb mit neuen Konkurrenten zu bestehen.
„So notwendig der ‚Rückzug auf Kernkompetenzen‘ und ‚Lean Management‘ waren, sie signalisieren doch, daß die Unternehmen die offensive Innovation vernachlässigt und Entwicklungspotentiale abgebaut haben.“ Der beschleunigte technische Wandel und rasche Veränderungen der Nachfragestrukturen kennzeichnen eine Situation, in der die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend
davon abhängt, inwieweit es den Unternehmen gelingt, von der Defensive in die Offensive zu kommen und mit Innovationen neue Positionen in sich ändernden Wertschöpfungsstrukturen zu erschließen.6 „Eine Antwort auf die Frage, ob, und wenn ja, wie man den Innovationsprozeß erfolgreich ‚managen‘ kann, gewinnt daher immer größere Bedeutung.“
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