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Jahresbericht 2013 des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) Bochum e.V.

Produktivitätsförderung mit Herz und Verstand - Weniger in Managementsysteme als in das Veränderungs-Know-how der Mitarbeiter zu investieren, wäre mehr!

Wir verschwenden alle Zeit, Geld und andere knappe Ressourcen. Doch die Frage, welche Prozesse dem Produkt oder der Dienstleistung keinen Mehrwert hinzufügen, wird im „Business as usual“ allzu oft nicht gestellt. Und auch erkannte Probleme unproduktiven Arbeitens werden häufig nicht abgestellt. Veränderungen zum Besseren sind keine Selbstläufer, sondern scheitern oftmals an der Fähigkeit und Bereitschaft der an den Leistungsprozessen beteiligten Personen. Es hilft dabei wenig, über die Barrieren und Hemmnisse in Veränderungsprozessen hinwegzusehen und stattdessen den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Die Erfahrungen zeigen, dass dabei allzu oft nur Alibi-, Ersatz- oder Ausweichlösungen herauskommen, die die Probleme unproduktiven Arbeitens allenfalls kaschieren und am Ende – was noch bedeutsamer ist – auch noch knappe Mittel binden, die für andere Veränderungen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wer nicht nur an den Symptomen kurieren, sondern an den eigentlichen Ursachen unproduktiven Arbeitens ansetzen will, sollte seine Fach- und Führungskräfte befähigen und motivieren, die Prozesse mit anderen Augen, am besten aus der Sicht der Kunden zu sehen. Lässt man sich darauf ein, wird schnell deutlich, dass die bisher bevorzugt eingesetzten Konzepte und Instrumente zur Förderung von kontinuierlichen Verbesserungsprozessen kaum einen Beitrag dazu leisten, die Kompetenz zum verschwendungsarmen Arbeiten zu erhöhen. Grund genug also, gegebenenfalls zwar beliebte, aber nicht bewährte Managementansätze zu hinterfragen und die knappen Ressourcen für die Produktivitätsförderung produktiver zu nutzen.
Mit dem vorliegenden Jahresbericht möchten wir Impulse geben, diesen Prozess mit Herz und Verstand anzugehen und nach Mitteln und Wegen zu suchen, die auch unter erschwerten Bedingungen ermöglichen, ressourcenschonender zu arbeiten – nicht allein, um das Bestehende zu verbessern, sondern um Mittel zu gewinnen, die für Investitionen in die Zukunft benötigt werden. Bei allen Beteiligten, die uns im letzten Jahr mit ihren Erfahrungen im Rahmen von Expertengesprächen, Fallstudien und Workshops unterstützt haben, möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Wir freuen uns, diese Zusammenarbeit auch im nächsten Jahr mit Ihnen fortzusetzen.

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Jahresbericht 2012 des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) Bochum e.V.

Wege zu höherer Produktivität - Eine Frage von Sach- oder Dienstleistungen?

In den letzten Jahren ist uns die Diskussion um den Übergang in die Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ein steter Begleiter. Während dabei auf der einen Seite die erwarteten Veränderungen in der Arbeitswelt und insbesondere auf den Arbeitsmärkten dominieren, werden auf der anderen Seite in der wissenschaftlichen Debatte Unterschiede gesucht, die die Dienstleistungserstellung von der industriellen Produktion abgrenzen. Vor allem die Bereitstellungsleistung, die Immaterialität des Leistungsergebnisses und die Einbeziehung des Kunden in den Leistungserstellungsprozess markieren die gängigen Abgrenzungsversuche. Diese Faktoren werden immer wieder bemüht, um besondere Erfordernisse im Management von Dienstleistungen zu begründen.

Im Vordergrund stehen dabei insbesondere Überlegungen zum Marketing. Doch nicht nur Gestaltungserfordernisse für unterschiedliche Managementansätze werdenabgeleitet, sondern auch Immunisierungsstrategien gegen die Übernahme bewährter Methoden und Instrumente in anderen Wirtschaftsbereichen. So wird etwa nicht selten argumentiert, dass Dienstleistungen nicht so produktiv erbracht werden können wie Sachleistungen. Etwas verkürzt interpretiert würde das auch heißen, dass wir bei einem Wandel zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft in unproduktivere Zeiten steuern.

Sind aber die Wege zu mehr Produktivität tatsächlich eine Frage von Sach- oder Dienstleistungen? Können mithin etablierte Ansätze zur Produktivitätssteigerung nicht für den Dienstleistungsbereich erschlossen werden? Ist der Weg in unproduktive Zeiten unabwendbar? Mit dem diesjährigen Jahresthema wollen wir einen Beitrag zum differenzierten Verständnis von Sach- und Dienstleistungen leisten und zugleich Impulse für Wege zur Erschließung von Produktivitätspotenzialen geben. Damit schließen wir an unsere Tradition an, die Versuchungen allzu leichter Mainstreampositionen zu erschüttern und alternative Denkansätze anzubieten. 

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Jahresbericht 2011 des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) Bochum e.V.

Jenseits des Monopoly-Spielens: Mit eigener Orientierung die Realwirtschaft weiterentwickeln - IAI veröffentlicht Jahresbericht 2011/12

Angesichts der derzeitigen Finanz- und Eurokrise verblasst die sonst übliche Innovationsrhetorik. Es wird kaum mehr über die Schwächen des Innovationsstandortes Deutschland räsoniert oder über Bildungsgipfel berichtet, sondern die Rettung der Geschäftsbanken mit ihren aus den Fugen geratenen Geschäftsmodellen dominiert alles.

Auf die Gefahren dieses Monopoly-Spielens hat der Gründer des Instituts für angewandte Innovationsforschung Professor Dr. Dr. Erich Staudt, der in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden wäre, bereits 2002 hingewiesen. Mit dem diesjährigen Jahresbericht wollen wir seine Warnungen aufgreifen und in seinem Sinne Impulse zur Stärkung der Realwirtschaft liefern.

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Jahresbericht 2010 des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) Bochum e.V.

Überwindung der Fachkräftelücke durch Mobilisierung unerschlossener Talente

Noch im letzten Jahr haben wir über die Impulse der Krise für das Innovationsmanagement berichtetJetzt werden die Diskussionen um die Bewältigung des unerwartet intensiven Aufschwungs lauter. Die zwischenzeitlich verstummte Debatte um die schwindende Fachkräftebasis ist schnell wieder hoch aktuell und man muss sich erneut damit beschäftigen, wie man der steigenden Nachfrage insbesondere nach Ingenieuren und Naturwissenschaftlern Herr wird.

Da die Fachkräftemangeldiskussion in den letzten Jahren zuverlässig konjunkturbedingt immer wieder ohne Lösung abgebrochen werden konnte, fehlen bis heute wirksame Instrumente. Doch die Zeit, Alibidebatten führen zu können, ist vorbei. Eine ehrliche Bilanzierung der Versuche der letzten Jahre ist überfällig und die „Faceliftings“ nicht einmal bewährter Initiativen müssen beendet werden.

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iAi Bochum Institut für angewandte Innovationsforschung e.V. · Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Bernd Kriegesmann
Buscheyplatz 13 · D-44801 Bochum · Tel +49 (0)234 97117-0 · Fax +49 (0)234 97117-20 · E-Mail info@iai-bochum.de

Wissenschaftliche Einrichtung an
der Ruhr-Universität Bochum

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