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Bochumer Innovationsforscher fordert Reform der Managementausbildung

Erstellt am: 06.06.15

VDI-Nachrichten greifen Ergebnisse einer aktuellen IAI-Studie auf


In einer Führungskräfte-Umfrage der Baumann Unternehmensberatung heißt es: „Manager wollen am liebsten nach ihrer individuellen Leistung bezahlt werden“. Führungskräfte sollten sich diesen Wunsch reiflich überlegen. Eine Studie gibt deutschen Managern nicht die besten Noten, wenn es um ihre Kernkompetenzen geht. Das Institut für angewandte Innovationsforschung (IAI) in Bochum hat sich mit der Frage beschäftigt, wie intensiv sich Manager mit firmeninternen Optimierungsprozessen beschäftigen. Und siehe da: Zwar sind mehr als 85% der Sachgüterhersteller und über 75% der in der IAI-Studie befragten Dienstleister davon überzeugt, dass Produktivitätssteigerungen in ihrer Branche „wichtig“ oder „besonders wichtig“ sind. „Vielen Managern ist es bisher jedoch nur unzureichend gelungen, ihre eigene Belegschaft zu befähigen und zu motivieren, kontinuierliche Verbesserungsprozesse eigeninitiativ voranzutreiben und die Produktivität durch das Vermeiden unnötiger Verschwendung zu erhöhen“, kommentiert IAI-Vorstand Friedrich Kerka die hauseigene Forschung. Produktivitätsgewinne würden häufig erst in Krisensituationen und dann meist durch Einschnitte im Personalbereich und Mehrarbeit der verbleibenden Mitarbeiter erzielt. Ein Vorwurf sei den Managern aber nur bedingt zu machen, schließlich hätten die meisten es nicht anders gelernt.

Der vollständige Artikel ist auf der Seite der VDI-Nachrichten nachzulesen.

Lesen Sie zu dem Thema auch die Pressemitteilung der IAI-Studie für eine neue Führungs- und Lernkultur.


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