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Wissenschaft als Wachstumsmotor im Ruhrgebiet – Ausgewählte Ergebnisse der Studie Wissenschaftsregion Ruhr wurden der Öffentlichkeit präsentiert

Erstellt am: 08.06.15

Im Rahmen eines Pressetermins am 1. Juni 2015 stellten RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Hauptgeschäftsführer i.V. Christoph Burghaus der IHK Mittleres Ruhrgebiet in Bochum und Herr Professor Bernd Kriegesmann, Vorstandsvorsitzender des IAI, ausgewählte Ergebnisse der Studie Wissenschaftsregion Ruhr zu den regionalökonomischen Effekten durch die Wissenschaft im Ruhrgebiet vor.

Die Metropole Ruhr ist mit rund 250.000 Studierenden der größte Hochschulstandort in Deutschland. Hochschulen und Forschungseinrichtungen generierten im Jahr 2013 Umsätze von 2,4 Milliarden Euro und haben mit fast 25.000 direkt Beschäftigten sowie weiteren 22.000 Beschäftigten, die von den Wissenschaftseinrichtungen profitieren, eine enorme Beschäftigungswirkung für die Region.

Diese Befunde verdeutlichen die regionalwirtschaftlichen Effekte der Wissenschaftseinrichtungen im Ruhrgebiet, die jedoch bei weitem noch nicht ausgeschöpft werden. Die Entwicklung der Wissenschaftslandschaft und wissenschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen muss weiter vorangetrieben werden. So sind die Ausstattung der finanziellen Basis der Ruhr-Hochschulen und die außeruniversitäre Forschungslandschaft noch ausbaufähig.

Zu wenige Professoren betreuen die große Anzahl Studierender an Hochschulen in der Metropole Ruhr und bilden mit einem Betreuungsverhältnis von 1 zu 66 bundesweit das Schlusslicht. Die Realisierung einer näher am Bundesdurchschnitt liegenden Betreuungsrelation würde zum einen zusätzliche Nachfrage- und Beschäftigungseffekte generieren und zum anderen durch mehr wissenschaftliches Personal eine praxisnahe Lehre ermöglichen, die von der Wirtschaft gefordert wird. Die Anzahl der außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist im Verhältnis zur Bedeutung des Hochschulstandortes zu gering – die Metropole Ruhr benötigt weitere Institute, um eine starke außeruniversitäre Spitzenforschung zu gewährleisten.

Weitere Ergebnisse der Studie insbesondere zu den Fachkräfteeffekten und der innovatorischen Impulswirkung der Wissenschaft werden im Rahmen des 3. Wissensgipfels am 14. September 2015 in Essen veröffentlicht.

Medienberichte sind unter anderem hier zu finden:

Lokalzeit Ruhr: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-ruhr/videowissenschaftalswirtschaftsfaktorimmerwichtiger100_size-L.html?autostart=true#banner

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ): www.derwesten.de/meinung/wissenschaft-wird-im-revier-zum-wachstumsmotor-cmt-id10734333.html


iAi Bochum Institut für angewandte Innovationsforschung e.V. · Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Bernd Kriegesmann
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